In dieser Studie wurden zwei Gruppen (Alter 18-70) von Post-Vac Syndrom Patienten untersucht, die nach Verabreichung der Pfizer oder Moderna modRNA Spritze plötzliche auftretende, unerwartete Symptome hatten. Eine der Gruppen hatte nicht-maligne unerwartete Beschwerden, die Patienten in der zweite Gruppe wurden mit einem neuen Krebsgeschehen diagnostiziert. Zu den häufigsten (nicht malignen) Symptomen zählen unter anderem kardiovaskuläre Schädigungen, Thrombosen, CFS (chronische Müdigkeit) und neurologische Probleme. In der zweiten Gruppe wurde bald nach der Verabreichung der modRNA Impfung Krebs diagnostiziert. Beide Gruppen mit Post-Vac wurden mit einer Kohorte gesunder Probanden (803 Teilnehmer) verglichen. Ziel der Untersuchungen war das sog. Transkriptom* in den Probanden zu vergleichen.
*Das Transkriptom ist die Summe der in der Zelle transkribierter Gene – d.h. die DNA, die in RNA übersetzt (transkribiert) wird. Es ist die gesamte Menge an hergestellter RNA Moleküle zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Für die Analysen wurde gesamt-RNA aus den Zellen des peripheren Blutes der einzelnen Probanden isoliert und die Sequenz der RNA Population ermittelt. Für diesen Zweck gibt es mittlerweile gut etablierte Methoden, deren Erklärung hier den Rahmen dieses Beitrags sprengen würde (Bei Interesse, bitte in der wissenschaftlichen Literatur nachlesen, siehe auch link unten). Die Genexpression der Probanden wurde anschließend mit Hilfe verschiedener Datenbanken verglichen und analysiert.Für das bessere Verständnis der Ergebnisse ist eine kurze Zusammenfassung, wie die Herstellung der modRNA Impfung abläuft, hilfreich. Die modRNA unterscheidet sich grundlegend von der zellulären mRNA (messenger RNA). Bei der modRNA wurde ein Nukleotid-Baustein der mRNA, das Uridin gegen ein Pseudouridin (m1Y) ausgetauscht. Zusätzlich wurden noch weitere Eigenschaften der mRNA modifiziert, die die Stabilität der RNA und die Translationseffizienz (Translation = Übersetzung der RNA in ein Protein) steigern sollen. Das führt einerseits zur Ungenauigkeit bei der Translation und damit zu einer Veränderung der Aminosäureabfolge im Protein (sog. Frame shift**). Andererseits wird damit die dreidimensionale Struktur des Proteins verändert.
** Frame shift bedeutet, dass der Leseraster von Genen verschoben wird. Die genetische Information ist in Basentripletts (Vier Basen: AGCT -> AGC oder TCG oder CAG…….) in der DNA organisiert. Ein Triplett repräsentiert den Code für eine Aminosäure. Wird der Leseraster verschoben, ist auch die Folge der Basentripletts verschoben, also ein Frame shift. Es werden andere Aminosäure in das Protein eingebaut.
Weiters wurden in ca. 30% der verimpften Chargen DNA-Verunreinigungen aus dem Herstellungsprozess identifiziert, wie z.B. eine DNA Sequenz aus dem Affenvirus SV40, die eine Rolle in der Karzinogenese spielen kann.
Der Herstellungsprozess wurde demnach nicht ausreichend validiert. (Anm. des Autors)
Die Analysen der Daten zeigten in beiden Gruppen eine ausgeprägte Veränderung der Genexpression. Das hat zur Folge, dass die Zusammensetzung der mRNA unterschiedlich in den beiden Gruppen ist. Die Expression von hunderten von Genen wurde signifikant gestört und fehlreguliert. Fehlregulation bedeutet, dass Gene sowohl deaktiviert, aber auch andere Gene aktiviert wurden. Wobei bei der Gruppe mit der neuen Krebsdiagnose bedeutend mehr Gene deaktiviert wurden.
Das deutet darauf hin, dass vor allem regulatorische Proteine in der Zelle unterdrückt werden, die die Entstehung von Krebszellen verhindern. Damit ist dem unkontrollierten „Verhalten“ einer Zelle, wie uneingeschränktem Wachstum, Tür und Tor geöffnet. (Abb. 1)
Abb.1

Bei den Probanden mit der neuen Krebsdiagnose (B) zeigte sich, dass eine Vielzahl an Genen deaktiviert wurde (blau). Es könnte sich dabei sehr wahrscheinlich um sog. Tumorsuppressorgene handeln, die das Wachstum von Tumorzellen kontrollieren bzw. unterdrücken.
In beiden Gruppe waren Schlüsselfunktionen wie a) mitochondriale Funktion, b) Proteinabbau durch Stress, c) Transkriptom und Translation, d) Entzündungen und Immunantwort, e) Endothelfunktion, f) Wachstumssignale bzw. Unterdrückung der Signale stark verändert. Auffällig ist, dass in der zweiten Gruppe noch zusätzlich Genominstabilität und epigenetische Veränderungen identifiziert wurden. Genominstabilität und epigenetische*** Veränderungen gelten schon länger als Kennzeichen maligner Zellen. In der Gruppe 2 zeigten sich gravierende Änderungen in der Regulation der Histone (Proteine, die für die Struktur der DNA im Zellkern wichtig sind), der DNA Verpackung und in der Deaktivierung von Genen, die überwiegend bei onkologischen Geschehen beobachtet werden.
***Epigenetik beschreibt, wie die Lebensbedingungen die Gene beeinflussen, ohne dabei die DNA-Sequenz zu verändern. Dabei geht es um Mechanismen, die die Genexpression modulieren, d.h. die Gene aktivieren oder deaktivieren können.
Parallel dazu wurde auch ein charakteristischer Marker, der auf den DNA Abbau/ Zerstörung und die Instabilität der Chromosomen hinweist, beobachtet.
Diese Daten unterstreichen, dass dringend viel mehr Untersuchungen notwendig sind, die die Vakzin-induzierte Re-Programmierung, sowohl genetisch als auch immunologisch, über einen längeren Zeitraum nach der Impfung analysieren.
Meine persönliche Meinung ist es, sich sehr genau anzuschauen und zu informieren, was die Impfstoffe enthalten (oder enthalten könnten), bevor man eine Entscheidung trifft. Impfen: Ja oder Nein.
Dr. rer. nat. Renate Konopitzky
Natalia von Ranke, Wei Zhang, Philipp Anokin, Nicolas Hulscher, Kevin J. McKernan, Peter A. McCullough, John A. Catanzaro. Posted Date: 25 July 2025; doi: 10.20944/preprints202507.2155.v1. Preprint in Peer review
RNA sequencing: https://www.scdiscoveries.com/support/what-is-bulk-rna-sequencing/
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