ÄK-Wahl MFG-Fiala: Testimonials

Primarius i.R. Dr. Franz Paky, ehemaliger Kinderarzt in Wien, Leiter der Intensivstation am Preyer’schen Kinderspital, Wien, neonatologischer Konsiliarius am Geburtshaus in Nußdorf, Wien, ehemaliger Leiter der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde des LKH Mödling, Gründer der Ambulanz für Schreien und Schlafstörungen am LKH Mödling, ehemaliger Leiter der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde des LKH Vöcklabruck, sagt: 

Ich unterstütze die MFG – Liste Christian Fiala, weil sich Dr. Fiala in seiner Kritik an den Maßnahmen gegen Covid-19 tatsächlich auf internationale wissenschaftliche Erkenntnisse bezieht, und weil er neben den rein medizinischen Aspekten auch jene Faktoren berücksichtigt, die für die Zukunft unserer Gesellschaft nicht weniger bedeutsam sind (Bildung und Erziehung, Wirtschaft, Arbeit, Soziales). 

Auf die Aktivitäten der MFG wurde ich durch die Kommentare von Herrn Pöttler aufmerksam. Dessen Einblicke in die Krankenhausökonomie haben zusammen mit meinen eigenen intensivmedizinischen Erfahrungen zur Überzeugung geführt, dass auch in Österreich die permanente Androhung einer Überlastung des Gesundheitssystems mehr der Panikmache dient, während eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen erst recht nicht angegangen wird.

KOMMENTAR von Prim. i.R. Dr. Harald Nemecek am 2.2.2022: „Kann mich nur aus vollem Herzen den Ausführungen meines lieben Kollegen Paky anschließen, die Haltung der Ärztekammer ist beschämend, unwissenschaftlich und völlig inakzeptabel der eigenen Kollegenschaft gegenüber! Ich unterstütze daher ebenso die MFG-Liste Fiala!“

Dr. i.R. Steliana Huhulescu, Fachärztin für Hygiene, Mikrobiologie und Präventivmedizin, langjährige Abteilungsleiterin bei der AGES, Leiterin der Nationalen Referenzzentralen für Listeriose, Cholera, Diphtherie-Labor und Gonokokken, stv. Leiterin der Nationalen Referenzzentrale für Clostridium difficile und langjährige Leiterin des binationalen Konsiliarlabors für Listerien Deutschland/Österreich, sagt:

Ich unterstütze die MFG – Liste Christian Fiala, weil sie eine willkommene und vielversprechende Alternative zur aktuellen Lage ist. Als Fachärztin für Hygiene, Mikrobiologie und Präventivmedizin kann ich die unverhältnismäßig ergriffenen Pandemie-Maßnahmen, deren Kollateralschäden enorm sind, sowie die Entscheidung, alle Menschen mit einem noch experimentellen Impfstoff „schützen“ zu wollen, nicht mit meinem Wissen und Gewissen vereinbaren. Ebenso wenig kann ich die einseitige Einbeziehung ausgewählter Experten gutheißen, ohne Andersdenkenden die Möglichkeit zu geben, ihre Meinung zu äußern.

Die unvollständigen Informationen und die eigensinnige und willkürliche Interpretation wissenschaftlicher Studien (siehe die Impfzulassungsstudien, die nur die relative Risikoreduktion kommunizierten, nicht auch die absoluten Zahlen) sowie die von der Ärztekammer angewandten Methoden, uns Ärzte zu etwas zu zwingen, das so weder im Ethikkodex noch im Eid, den wir geschworen haben steht, halte ich für äußerst bedenklich und empörend. Die Aufforderung (sich selbst oder die Patienten) zu impfen kann und darf nicht auf die gleiche erzwungene Weise erfolgen, wie die Entrichtung der ärztlichen Beiträge zum Wohlfahrtsfonds. Die Ärztekammer ist dazu da, die Ärzteschaft zu unterstützten und nicht die Politik.

Die Alternativlosigkeit, die stets propagiert wird, existiert nicht. Es gibt sehr wohl Alternativen und es gäbe auch einen Plan B und dies sollte die Aufgabe der Ärzte (Kammer) sein. Es gibt Alternativen zur Impfung und es gibt Alternativen zu sonstigen Maßnahmen. Jeder (Ärzte wie Patienten) sollte frei sein, die Entscheidungen zu treffen, die ihm am geeignetsten erscheinen. Dabei sollte man eines nie aus den Augen verlieren: Primum non nocere. In diesem Sinne hoffe ich auf ein gutes Gelingen und auf einen erfolgreichen Plan B, was die Ärztekammerwahl angeht.