OFFENER BRIEF an Kinderfreunde wegen Impffolder

MFG – Ärztegruppe

Mandatare der Liste MFG – Christian Fiala (ÄK Wien) sowie der

Liste MFG – Liste Horst Schuller (ÄK NÖ) sowie der MFG (ÄK Burgenland)

                                                                                                                                           Wien, am 15.10.2022

An

Österreichische Kinderfreunde

z.Hd. Vorsitzenden Mag. Jürgen Czernohorszky

Rauhensteingasse 5/5

1010 Wien

                                                 OFFENER BRIEF

Betreff: Aufforderung zur Unterlassung der Verbreitung von Falschinformation (Ihr Folder unter

https://kinderfreunde.at/news/oesterreich/let-s-talk-about-impfen Stand: Februar 2022)

Sehr geehrter Herr Mag. Czernohorszky,

unter https://kinderfreunde.at/news/oesterreich/let-s-talk-about-impfen (und dort unter https://kinderfreunde.at/media/7221/download/Let%27s%20talk%20about%20IMPFEN.pdf?v=1 , zuletzt abgerufen am 15.10.2022) veröffentlichen Sie Informationen mit Stand Februar 2022, die teilweise falsch und irreführend sind. Wir fordern Sie daher auf, diesen Folder nicht mehr zu veröffentlichen.

Begründung: Sie geben teils nachweislich unrichtige und irreführende Informationen zu Fragen und Antworten rund um das Coronavirus und die COVID-Schutzimpfung und Sie verweisen darauf, Ärzte zu fragen. Wir kommen dieser Aufforderung hiermit nach und beantworten die aus unserer medizinisch-fachlichen und rechtlichen Sicht irreführenden Informationen Ihres Folders, auch unter Hinweis auf Informationen der EMA (https://www.ema.europa.eu/en/documents/overview/comirnaty-epar-medicine-overview_de.pdf und https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/comirnaty-epar-product-information_de.pdf)

  1. Falschinformation: “Was passiert bei der [Corona-]Impfung? Eine [Corona-]Impfung ist für das Immunsystem in unserem Körper so etwas wie eine Übung für den Ernstfall. Durch den Impfstoff kann das Immunsystem die Viren kennenlernen, erkennen, wie sie aussehen und aufgebaut sind und die richtigen Antikörper zur Bekämpfung der Viren herstellen.”

Sie versuchen, in kindgerechter Sprache Informationen zum Wirkmechanismus einer Impfung zu geben. Während der beschriebene Wirkmechanismus für die bisherigen Impfungen, z.B. gegen Tetanus, Masern oder Hepatitis A oder B im Wesentlichen zutrifft, ist dies für mRNA-Medikamente wie z.B. Comirnaty nicht der Fall. Hier wird kein Virus und nicht einmal Virusbestandteile, sondern  modifizierte und in der Natur in dieser Form nicht vorkommende mRNA verabreicht, die länger als unmodifizierte mRNA im Körper verbleibt. Diese modifizierte mRNA regt die Körperzellen zur Produktion eines einzigen Proteins des COVID-19-Virus an, nämlich des Spike-Proteins. Dies ist ein gänzlich neuer und für Impfungen bisher noch nie verwendeter Zugang. Dass schon der “Uropa” so “geimpft” worden wäre ist unwahr. Comirnaty hat u.a. aus diesem Grund keine reguläre Zulassung, sondern nur eine Zulassung unter “Besonderen Bedingungen”, die noch Studien u.a. mit Kindern verlangt. In kindgerechter Sprache bedeutet dies, dass die Kinder als “Versuchspersonen” für die Pharmaindustrie dienen. Weiterführende Informationen dazu finden Sie auch unter “Wirkungsweise der Corona-„Impfung“ – die programmierte Selbst-Zerstörung des Körpers” (https://www.initiative-corona.info/fileadmin/dokumente/Corona_Impfung_final.pdf).

2. Falschinformation: “Ist Impfen für mich gefährlich? Nein. …”

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Comirnaty bei Kindern unter 5 Jahren ist derzeit nicht erwiesen.

Weiters gibt es auch für alle anderen Altersgruppen eindeutige Gegenanzeigen, bei denen das modifizierte mRNA-Medikament KEINESFALLS wegen Gefährlichkeit verabreicht werden darf. Dies betrifft Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder andere Inhaltsstoffe. Es bestehen noch viele weitere Gefährdungen, am bekanntesten ist mittlerweile wohl, dass nach der Verabreichung von Comirnaty ein erhöhtes Risiko für Myokarditis und Perikarditis besteht. 1 Fall pro 10.000 Kindern ist in etwa zu erwarten. Weitere mögliche schwerwiegende Nebenwirkungen sind Blutgerinnungsstörungen und neurologische Störungen.

3. Falschinformation: “Warum ist den Kinderfreunden das Impfen wichtig? …. Impfen ist für den einzelnen geimpften Menschen wichtig, es ist aber auch ein Akt der Solidarität, mit dem alle Menschen geschützt werden, die nicht geimpft werden können. ….

Das Solidaritätsargument kann nur bei einer klaren Nutzen-Risiko-Bewertung angewendet werden, wenn also feststeht, welche Personengruppen der “Nicht-Impfbaren” tatsächlich wieviele Lebensjahre gewinnen (“Nutzen”), um den Preis der schweren Nebenwirkungen, die einen Verlust von Lebensjahren der “Solidaritäts-Geimpften” bedingen (“Kosten” bzw. “Risiko”). Und dann stellt sich die Frage, wie die Relation hier aussehen soll: 1:1? 1:10? 1:100? Wer legt das fest? Zudem wurde in der Zwischenzeit sogar seitens der Firma Biontech/Pfizer öffentlich ausgesagt, dass ein allfälliger Fremdschutz durch Comirnaty nie geprüft und festgestellt worden ist. Einerseits werden die Kinder als Versuchspersonen für ein nur unter “Besonderen Bedingungen” zugelassenes Medikament missbraucht, andererseits sind sie wehrlose Opfer psychischer Einschüchterung und Nötigung. 

Der Folder enthält noch zahlreiche weitere Falschinformationen, z.B. zum Schutz durch Masken (siehe auch “Maske: Schutz oder Selbstgefährdung? Eine Übersicht der verfügbaren Daten”

https://www.initiative-corona.info/fileadmin/dokumente/maske_daten.pdf), der Gefährlichkeit von Covid für sonst gesunde Kinder oder die Antwort auf die Frage, ob ein Kind sich impfen lassen soll.

Abschließend wird auf die Bestimmungen des Arzneimittelgesetzes insbesondere zu Laienwerbung hingewiesen, die in Ihrem Folder mehrfach verletzt werden dürften.

Insgesamt ist der gesamte Folder eine große Enttäuschung aus medizinischer, pädagogischer, juristischer und ethischer Sicht.

Wir fordern Sie daher dringend auf, diesen Folder nicht zu verteilen und vom Netz zu nehmen.

Wir kündigen schon jetzt an, dass MFG im Falle von betroffenen Kindern, die aufgrund dieser Falschinformationen zu Schaden kommen, die Kinder und deren Eltern medizinisch und juristisch unterstützen werden. 

Mit freundlichen Grüßen

MFG-ÄK-Mandatare: Listenführer: DDr. Christian Fiala (W), Dr. Horst Schuller (NÖ), Dr. Rudolf Golubich (B)

ÄK-Mandatare: Dr. Christian Ciochirca (W), Dr. Michael Emich (W), Dr. Edgar Hagenbichler (W), Prim. Dr. Helmut Luck (NÖ), Dr. Claudia Nitsch (W), Dr. Peter Oelschläger (W), Dr. Carina Schindler (NÖ), Dr. Heinz Winkler (NÖ)

Download des offenen Briefes als pdf