Redetext bei der Gedenkveranstaltung vom 20.1.23 von Dr. Edgar Hagenbichler

Heute vor einem Jahr wurde im Parlament das Impfpflichtgesetz beschlossen. Dieses Datum stellt den Tiefpunkt der Demokratie in Österreich seit dem zweiten Weltkrieg dar. Man kann sagen, die Demokratie wurde damit zu Grabe getragen.

Mit dieser Kranzniederlegung erinnern wir daran.

Der damalige Ärztekammerpräsident hatte in seiner Aufgabe versagt, die Menschen und die Nationalratsabgeordneten ordentlich und der Wissenschaft entsprechend zu informieren. Anstatt die kritischen Ärzte, die übrigens gar nicht so wenig waren, in ihren Bedenken der Impfung gegenüber ernst zu nehmen, hatte er versucht, die korrekte lege artis Aufklärung der Patienten durch die Ärzte zu verhindern.

Ärzte, die korrekt Impfbefreiungsatteste und Maskenbefreiungsatteste ausgestellt hatten wurden diffamiert oder mit Disziplinarverfahren überzogen. Es stellte sich aber mittlerweile heraus, dass diese Disziplinarverfahren möglicherweise ungesetzlich sind, weil sie nicht der verfassungsmäßig vorgeschriebenen Selbstverwaltung entsprechen. Sondern der Gesundheitsminister kann hier willkürlich und entgegen der Selbstverwaltung ihm genehme, willfährige Parteigänger hinsetzen. Und diese willfährigen Büttel des Gesundheitsministers lassen ihre Knüppel nicht im Sack: Ärzte werden eingeschüchtert, werden in der Existenz bedroht, durch exorbitante Strafen bis zum Berufsverbot. Und wofür? Nur weil diese mutigen Kolleginnen und Kollegen ihre Patienten ordnungsgemäß über mögliche Risiken und Nebenwirkungen der Coronaimpfung aufklären wollten. Und diese Risiken und Nebenwirkungen haben es in sich: Thrombosen, Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzmuskelentzündung und bis zum Tod. Und das bei gesunden jungen Patienten, die so gut wie kein Sterberisiko wegen der Coronakrankheit gehabt haben!

Dieser Skandal muss aufgearbeitet werden. Wir fordern einen unabhängigen außerparlamentarischen Corona-Untersuchungsausschuss. Die möglichen Bestechungen der Pharmafirmen müssen aufgedeckt werden. Pfizer, die Berüchtigste unter allen Pharmafirmen und Hersteller des mRNA-Gentherapeutikums, das als Corona-Impfung vermarktet wird, musste in einem Vergleich allein 2,3 Milliarden Dollar bezahlen wegen unlauterer Marketingpraktiken. Im Jahr 2009 und in den USA. Peanuts für dieses Unternehmen, das allein in der Corona-Pandemie seinen Jahresumsatz auf über 80 Milliarden verdoppelte. Was gab es da wohl für Marketingmaßnahmen?

Ein extremes Negativ-Beispiel ist ein bekannter Infektiologe, ein Professor im AKH. Im Sommer 2022, also längst nach den Erfahrungen aus 2020, aus der Zeit ohne Impfung, sagt diese Person allen Ernstes beim Forum Alpbach und im Kurier: „Wer sich nicht gegen Covid impfen lässt, wird auf der Intensivstation enden und über die Pathologie nach Hause gehen.“ Also allen Ernstes, dass alle Ungeimpfte an Corona sterben werden.

Wie bitte? Geht es noch gut? Ein Professor der Infektiologie, also der Lehre von den ansteckenden Krankheiten, sagt das? Wie kann man das erklären? Eine mögliche Erklärung ist, dass er von Pfizer für seinen Verein nachweislich 127.000 Euro erhalten hat. Also war das dann eine ungekennzeichnete Werbeaussage? Nein, denn auch in der Werbung darf nicht unverschämt gelogen werden.

Dazu sollte man auch bedenken, dass der ORF schon im Jänner 2021 Daten zu Krankheitsverläufen des Jahres 2020 veröffentlicht hat, also aus der Zeit ohne Impfung und mit den behaupteten besonders gefährlichen Virusvarianten Wuhan, alpha und delta.

Was wurde also damals vom ORF mitgeteilt? Neuntausendfünfhundert Pflegepersonen von Pflegeheimen waren an Corona erkrankt. Wieviele sind davon auf der Intensivstation gelandet und haben diese über die Prosektur verlassen, also sind daran gestorben? Was denken Sie? Rechnen wir mit 10.000 Erkrankten, „alle“ wie von diesem Professor behauptet sind 10.000 Tote, wären es nur 1% davon, wären es 100 Tote. 0,1 % wären also 10 Tote. Und wieviele waren es tatsächlich in dieser Stichprobe, die der ORF genannt hatte? Genau NULL. Null, keine einzige Person.

Und auf diese Gefahrenlage hin wurden wir in Lockdowns gedrängt, in Diffamierungen von Menschen, die solidarisch die Jüngsten und überhaupt alle gesunden Menschen vor einer unnötigen medizinischen Maßnahme bewahren wollten. In Androhung von Daumenschrauben. In wüste Beschimpfungen, dass doch der Herrgott Hirn für die Ungeimpften regnen lassen solle. In Diskussionen über die Verweigerung ärztlicher Hilfe bei Ungeimpften.

Ein Arzt hatte in seiner Ordination eine Postkarte hängen. Zu sehen waren zwei Mäuse. Die eine sagt zur anderen: „Und, lässt Du Dich impfen?“ Antwortet die Andere: „Nein, ich warte noch die Menschenversuche ab.“

Und dafür wurde dieser Kollege in einem Disziplinarverfahren verurteilt.

Ist das alles Korruption? Oder ist das schändliches Verhalten aus niederen Beweggründen?

Es ist traurig. Es ist erschreckend. Es muss aufgearbeitet werden, und es darf nie wieder passieren.

Es darf nicht wieder zum Gesundheitstotalitarismus kommen.

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